Diskriminierungserfahrungen und internalisiertes Stigma bei Menschen mit Adipositas (Prof. Dr. Claudia Luck-Sikorski, abgeschlossen)

Menschen mit Adipositas begegnen Vorurteilen, Ablehnung und Diskriminierung. Diese Studie ermittelt die Art und das Ausmaß der Diskriminierung durch die Befragung von rund 1000 adipösen Männern und Frauen. Die Erfahrung von Diskriminierung als öffentlich erlebte Stigmatisierung spielt wahrscheinlich eine Rolle bei der Entstehung des Selbst-Stigmas. Bei dem Phänomen der Selbst-Stigmatisierung übertragen die Betroffenen die negativen Eigenschaften, die adipösen Menschen zugeschrieben werden, auf sich selbst. Dieses Selbst-Stigma sowie die Diskriminierungserfahrungen sind Stressoren, die sich negativ v. a. auf die psychische Gesundheit auswirken. Die Ergebnisse dieser Studie können zu verbesserten Therapien beitragen, die einen besseren Umgang mit den Stressoren ermöglichen.

Laufzeit: 01.05.2014 - 30.04.2015

 

Projektleitung

Prof. Dr. rer. med. Claudia Luck-Sikorski

Leitung Nachwuchsgruppe "Stigmatisierung und internalisiertes Stigma bei Adipositas"
Mitglied: Nachwuchskommission
Projektleitung

+49 341 97-24471

claudia [dot] sikorski [at] medizin [dot] uni-leipzig [dot] de