Langzeit-Veränderungen der DNA-Methylierung und Assoziation mit Adipositas-Risiko in Kindern (Prof. Dr. Yvonne Böttcher, abgeschlossen)

Neben dem genetisch-erblichen Einfluss auf das Adipositas-Risiko, gibt es vermehrt Hinweise auf epigenetische Einflüsse. Diese Einflüsse auf das menschliche Erbgut geschehen z. B. durch natürlich im Körper vorkommende chemische Prozesse (DNA-Methylierung). Epigenetische Einflüsse werden durch Umweltfaktoren beeinflusst. Sie verändern nicht die Bausteine der Gene (DNA), sondern wirken auf die Genfunktionen ein: Sie können bestimmte Gene ein- oder ausschalten. Eine genetische und epigenetische Vorhersage des Adipositas-Risikos in der Kindheit wäre hilfreich für eine gezielte Prävention von Übergewicht. In dieser Studie sollte der epigenetische Einfluss auf bestimmte Bereiche der DNA untersucht werden, um mögliche Zusammenhänge mit dem Adipositas-Risiko in der späteren Kindheit zu entdecken.

Laufzeit: 01.05.2015 – 30.04.2020


Beschreibung des Forschungsprojekts

Darüber hinaus soll der Einfluss von Alter, Geschlecht und körperlicher Aktivität auf diesen Zusammenhang geprüft werden. Auf Grundlage dieser Daten kann weitere Forschung folgen, deren Erkenntnisse in Präventions- und Therapiemaßnahmen einfließen können.

Projektleitung

Prof. Dr. rer. nat. Yvonne Böttcher

Leitung Nachwuchsgruppe "Funktionelle Genetik der Adipositas"
ehem. Mitglied: Nachwuchskommission
Projektleitung

+49 341 97-15377

yvonne [dot] boettcher [at] medizin [dot] uni-leipzig [dot] de