Internationales Treffen von jungen Adipositas-Forschern (LIMIOR) stärkt wissenschaftlichen Austausch

Kurz nach dem "Leipzig International Meeting for Interdisziplinary Obesity Research" (LIMIOR) zum Thema Ursachen und Auswirkungen von Adipositas lässt sich ein sehr positives Fazit ziehen.

LIMIOR Teilnehmer/innen
Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa kamen im September 2015 zum ersten LIMIOR-Treffen nach Leipzig. (Foto: IFB Adipositas)

Die LIMIOR-Teilnehmer kamen aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Polen und Großbritanien. Die verschiedenen Perspektiven dieser internationalen Gäste sorgten nicht nur für intensive Diskussionen, sondern führten auch zur Formulierung gemeinsamer Fragen. Die Teilnehmenden befinden sich an verschiedenen Zeitpunkten ihrer Laufbahn  und kommen aus diversen Fachrichtungen wie z.B. Medizin, Neurowissenschaften, Anthropologie, Psychologie. Sie konnten durch den Austausch bei LIMIOR Interessen bündeln und interdisziplinäre Forschungsfragen und Schnittstellen definieren.

Der Titel der diesjährigen Veranstaltung „The obese brain in society“ wurde aus gesellschaftlicher und neurowissenschaftlicher Sicht intensiv diskutiert. Im Zentrum der Diskussionen stand die Frage, inwiefern die verschiedenen Disziplinen jeweils einen Beitrag zur Erforschung der Entstehung von Adipositas leisten. Der unmittelbare Zusammenhang von Umwelteinflüssen auf das menschliche Gehirn konnte von verschiedenen Referenten aufgegriffen und untermauert werden.

Die gemeinsame Arbeit bestärkte in der Haltung, dass Adipositas in Zukunft nicht nur verstärkt als Thema in transdisziplinärer Forschung auftreten müsse, sondern es genau dieser fächerübergreifende Zusammenarbeit ist, die erfolgreiche Ergebnisse und Forschungsansätze verspricht. Eine deutliches Eintreten für diese Haltung ist eines der gemeinsamen Ziele für die Zukunft. Abschließend wurden die Weichen für weitere Zusammenarbeiten gestellt und ein sehr positives Feedback rundete LIMIOR ab. Weitere Informationen zu LIMIOR finden Sie hier.

Jonas Klinkenberg