Aufbau

Das IFB AdipositasErkrankungen ist ein gemeinsames Zentrum der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das IFB ist eng vernetzt mit vielen Kliniken und Instituten der Universitätsmedizin.

Das IFB vereint die Erforschung und Behandlung der Adipositas unter einem Dach. (Foto: IFB Adipositas)

Das IFB AdipositasErkrankungen ist ein Zentrum, das Forschung und Behandlung zu einem großen, gesellschaftlich relevanten, Krankheitsbild unter einem Dach vereint. In Leipzig steht Adipositas mit den Begleiterkrankungen Typ-2-Diabetes, Atherosklerose, Fettgewebestörung und Fettleber im Mittelpunkt. Durch die enge Verzahnung von grundlagenbezogener und der patientenbezogener Forschung werden in den nächsten Jahren Behandlungsmöglichkeiten entwickelt, die effektiver sind als die zurzeit verfügbaren. Die Forschung am IFB profitiert von der Vernetzung in Leipzig und bundesweit.

Organisation

Das IFB AdipositasErkrankungen ist eine eigenständige, aber nicht rechtsfähige, Organisationseinheit der Universität Leipzig und des Universitätsklinikums Leipzig AöR. Verantwortlich sind der Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig und der Medizinische sowie Kaufmännische Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig AöR. Das IFB AdipositasErkrankungen ist unabhängig von einzelnen Kliniken und Instituten und besitzt eine eigene Leitungs- und Organisationsstruktur. Ein gewählter Vorstand leitet den Geschäftsbetrieb. Er wird operativ durch eine Direktion unterstützt. Die Direktion besteht aus der Geschäftsführung und der wissenschaftlichen Leitung.

Die Mitglieder des IFB AdipositasErkrankungen wählen aus ihrer Mitte die Mitglieder des Vorstands, der Nachwuchskommission und der Internen Begutachtungskommission. Zu den stimmberechtigten Mitgliedern gehören die Wissenschaftler der Forschungsgruppen, die IFB Professoren sowie die IFB Nachwuchsgruppen. Assoziierte Einrichtungen können Vertreter in die Mitgliederversammlung entsenden (siehe auch: IFB-Organigramm).

Ideale Bedingungen für junge Forscher

Eine innovative Organisationsstruktur mit flachen Hierarchien und gewählten Gremien gibt vor allem jungen herausragenden Forschenden die Möglichkeit, wissenschaftliche Vorhaben eigenverantwortlich umzusetzen. Das IFB startete im Sommer 2010 mit 19 Forschungsprojekten und erweiterte seine Forschungstätigkeit auf derzeit über 60 Studien. Künftig werden über 120 Mitarbeiter im IFB tätig sein. Alle Projekte genauso, wie das gesamte Zentrum werden von einem mit internationalen Experten besetzten externen Beirat beurteilt. Das IFB ist ein eigenständiges Zentrum, das von der Universität Leipzig und dem Universitätsklinikum Leipzig AöR getragen wird. Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Forschungsbereiche ergeben sich Synergieeffekte und die Verzahnung von Forschungsergebnissen, die Forschung und Behandlung zugute kommen.

Deutschlandweit einzigartige Forschungsvielfalt zu Adipositas

Das IFB AdipositasErkrankungen ist deutschlandweit das einzige Zentrum, das krankhaftes Übergewicht in der in Leipzig vertretenen Breite erforscht und behandelt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das IFB mit rund 24 Mio. Euro für fünf Jahre (2010-2015). Eine Verlängerung der Förderung für weitere fünf Jahre (2015-2020) ist bei erfolgreicher Arbeit möglich. Das IFB AdipositasErkrankungen baut auf die langjährige ärztliche und wissenschaftliche Expertise im Bereich der Stoffwechselerkrankungen auf.