23. Jährliches Meeting der Eating Disorders Research Society (EDRS, Gesellschaft für Essstörungsforschung) 2017 in Leipzig unter der Leitung von renommierter Leipziger Forscherin

Das diesjährige EDRS-Meeting fand vom 14.-16.09.2017 in Leipzig statt. Es bietet der aktuellen Forschung rund um das Thema Essstörungen alljährlich eine Plattform zur Präsentation ihrer neuesten Ergebnisse sowie die Möglichkeit zur internationalen Vernetzung.

Foto: Marie Blume
Foto: Marie Blume

Die Eating Disorders Research Society widmet sich seit über 20 Jahren der Erforschung von Essstörungen wie Magersucht (Anorexia Nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimia Nervosa), Essanfallsstörung (Binge-Eating-Störung) und krankhaftem Übergewicht (Adipositas).
Die Gastgeberin des diesjährigen Treffens war Prof. Dr. Anja Hilbert, Inhaberin der Professur für Verhaltensmedizin am IFB AdipositasErkrankungen und gleichzeitig die aktuelle Präsidentin der Eating Disorders Research Society.
„Zum Thema des diesjährigen EDRS-Meetings ‚Die Zukunft der Essstörungsforschung‘ stellten namenhafte internationale Referenten ihre neuesten Forschungsergebnisse vor und zur Diskussion. Besonders im Fokus standen E-Health-Interventionen für Essstörungen, Essstörungen im Kindesalter und biologische Fortschritte zur Erklärung und auch zur Behandlung von Essstörungen“, erklärte Prof. Hilbert.
Prof. Hilbert und ihre Mitarbeiter waren mit zahlreichen Beiträgen zu ihren Forschungsprojekten vertreten. Diese beschäftigen sich u. a. mit der Psychotherapie einschließlich von E-Health-Interventionen für die Binge-Eating-Störung, der Entwicklung von Essstörungen im Kindesalter und den Folgen bzw. dem Einfluss von bariatrischen Operationen, wie z. B. einer Magenverkleinerung, auf das Essverhalten und die Gewichtsabnahme der Patienten.
Die Eating Disorders Research Society organisiert bereits seit 1995 jährliche Konferenzen zum internationalen Austausch in der Essstörungsforschung. 2018 wird das EDRS-Meeting in Sydney, Australien stattfinden.

Sandra Zentile